Presseartikel in der Märkisch Allgemeinen Zeitung, 5.2.21

 

Wir Shiatsu-Praktiker*innen fordern `körpernahe Dienstleistungen am bekleideten Körper´ unter Berücksichtigung der geltenden Hygienevorschriften uneingeschränkt zuzulassen.

Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Verantwortung an, unseren Beitrag zu einer besseren Bewältigung dieser Krise zu leisten und fordern daher die Möglichkeit, Shiatsu auch während eines sogenannten Lockdowns anbieten zu dürfen.

Mit der Petition "Shiatsu: jetzt!" wollen wir auf die Bedeutung von Shiatsu in Krisensituationen hinweisen.

Shiatsu ist eine aus Japan stammende ganzheitliche Behandlungsmethode, bei der am bekleideten Körper entlang energetischer Leitbahnen die Selbstregulierungskräfte im Menschen unterstützt werden. Shiatsu wirkt stressreduzierend, es stärkt das Immunsystem und unterstützt Gesundungsprozesse. Shiatsu unterstützt Selbstfürsorge, Selbstverantwortung und Selbstheilung. Shiatsu berührt. Und Berührung spielt eine zentrale, nährende und entscheidende Rolle in unserem Mensch-Sein, in unserer Entwicklung, unserer Persönlichkeitsbildung und für unsere psychische und physische Gesundheit. Daher tragen Shiatsupraktiker*innen zu einer wichtigen, nachhaltigen und kostengünstigen Entlastung des Gesundheitswesens bei.

Durch die `Coronaeinschränkungen´ sind zehntausenden Menschen die Inanspruchnahme von Shiatsu verwehrt worden, aktuell erneut seit dem 1. November 2020.

Es kann und darf nicht sein, dass in pandemischen Zeiten `Berührung am bekleideten Körper´ entweder nur noch im sehr privaten Kernbereich oder medizinisch verordnet stattfinden darf.


Diese Petition habe ich am 28.1.2021 auf der Plattform openpetition eröffnet und sie wird am 9.2.21 an den Gesundheitsminister Jens Spahn überreicht.
Macht mit!

Danke an meinen Kollegen Mike Mandl aus Österreich für die Anregungen!

Ulrike Schmidt